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Art Journal Festival

10 Sachen, die ich beim Art Journal Festival (wieder)gelernt habe: 

Obwohl es fast schon wieder eine Woche her ist, denke ich noch sehr oft an dieses tolle Erlebnis. Es war einfach so überwältigend und angenehm mit Menschen zusammenzukommen, die das Gleiche lieben und gerne machen. Und so ein Treffen in echt hat eine ganz andere Qualität. 

Hier sind meine Erkenntnisse vom Art Journal Festival.

1. Wenn nur Frauen zusammen kommen, entsteht eine besondere Energie. 

2. Wenn sich Frauen treffen, die gerne das gleiche machen, (was sonst niemand nachvollziehen kann) fühlen sie sich anerkannt und wohl

3. Breite Eddings oder Posca Marker sind toll!!!

4. Es gibt ganz viele verschiedene Stanzer, die ich noch nicht habe. Zum Beispiel “3-way-Eckenrunder” oder Multi-Loch-Stanzer.

5. Mit einer Nähmaschine zu arbeiten und Papier zu nähen, begeistert mich.

6. Ich kann 12 Stunden am Tag kreativ arbeiten. Aber dann bin ich auch wirklich müde.

7. Texte im Art Journal ziehen den Blick an und machen sie interessant.

8. Ich hätte nicht so viel Material mitnehmen müssen, weil alle sehr freigiebig waren und es Geschenke gab.

9. Ich habe zum ersten mal einen Gelliprint von einem Foto geschafft. Der Trick liegt im passenden Papier und der dünnen Farbe.

10. Punkte oder Kreise im Art Journal funktionieren immer.Ich bin sehr dankbar über diesen Austausch und dieses Gemeinschaftsgefühl. 

Hier kannst du dir einen Einblick in mein Buch (Art Journal) anschauen:Im Bild unten siehst du meine Muse. Das war eine Anregung von @monaschreibt. In ein »Tag« wurden drei Fenster geschnitten und gestaltet. Die lassen sich von außen nach innen öffnen, so dass man immer tiefer ins Innere vordringt.

meine Muse

Natürlich bin ich mit vielen Ideen und Anregungen nach Hause gefahren. Die werden demnächst auch in meine Kurse einfließen. Als erstes in die blaumachen Sommerchallenge.
Ich habe schon eine ganze Sammlung an Ideen zum Thema Sehnsucht und die Beschäftigung mit diesem Wort hat schon wieder so viele Erkenntnisse und Staunen ausgelöst. Ich bin gespannt, ob die Teilnehmerinnen das auch so passend zur Farbe blau finden, wie ich.

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Kannst du von deiner Kunst leben?

Leben können oder nicht leben können …

Im Januar veranstalte ich regelmäßig ein Suppentreffen zu dem ich meine Freundinnen und Kolleginnen in wechselnder Zusammensetzung einlade.
Es ist meine Soup for the soul
Es nährt meine Seele und meinen Körper in der kältesten Zeit des Jahres. Wir sitzen in kleinen Gruppen, essen Suppe und unterhalten uns –nur wir Frauen-.

Ein Feuer haben wir zwar nicht. Aber bestimmt ist es ähnlich wie früher, als sich die Frauen im Winter zusammensetzten und sich gegenseitig Geschichten erzählten.
Und ganz wichtig ist: der Alltag und die Politik bleiben draußen.Warum erzähle ich dir das? Vielleicht inspiriert es dich, so etwas auch zu veranstalten. Das ist wirklich eine schöne Sache.
Aber eigentlich wollte ich dir von dem Gespräch erzählen, das entstand und mich zum Nachdenken anregte.

Kann ich von meiner Kunst leben?

Eine Freundin erzählte, dass sie wieder einmal gefragt wurde, ob sie von ihrer Kunst leben kann.

Wir fanden das wie immer eine blöde Frage, die dennoch sehr beliebt ist.
Menschen wollen das bei Künstlerinnen immer wissen. Bei Juristen, Autohändlern, Verkäuferinnen oder Ärztinnen eher nicht. Was ist die beste Variante darauf zu antworten? Soll man seine Steuererklärung zeigen? Zurück fragen, wieviel der andere verdient? Sagen, dass man ja gerade lebt?

Künstler*in zu sein beinhaltet sehr oft die Notwendigkeit, sein Geld mit verschiedenen Standbeinen zu verdienen. 

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Ich habe dann darüber nachgedacht, was davon leben können eigentlich bedeutet. 

Ist es nur das Geld, von dem ich mir Auto, Haus, Motorrad oder ein Pferd kaufen kann?
Nein! Es ist meine Freiheit. 
Ich lebe mein Leben selbstbestimmt, stehe auf, wann ich will, beschäftige mich mit schönen Dingen und gehe ins Bett wann ich will. Ich kann mehr Urlaube machen, weil ich auch überall arbeiten kann. Meine Kurse kann ich von fast überall anbieten. Anhäufung von Besitz ist mir nicht wichtig, weil ich da keine Leerstelle habe. Die habe ich mit meiner Kreativität gefüllt. Und dafür bin ich so dankbar.

Von meiner Arbeit Leben können beinhaltet für mich auch, es frei gestalten zu können und das zu tun, was mich erfüllt.
Was bedeutet Leben können für dich? Erzähl es mir gern.

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Live Zeichnen und graphic Recording

Graphic Recording – komplexe Inhalte sichtbar machen

Live Zeichnen und graphic Recording: Live-Visualisierung, die Inhalte strukturiert und klug sichtbar macht

Mit meinem Angebot Graphic Recording unterstütze ich Teams, Organisationen und Veranstaltungen dabei, Gesagtes sichtbar und verständlich zu machen: in Meetings, Workshops, Konferenzen oder kreativen Prozessen.

Während Diskussionen oder Präsentationen entstehen vor Ort visuelle „Landkarten“ des Inhalts – mit Symbolen, Strukturen, Textbausteinen und illustrativen Elementen, die den Kern eines Themas verständlich, klar und einprägsam darstellen.

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